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Unbenanntes Dokument  Das neue Portal für die Stadt Regen und den Bayerischen Wald! --- 5995 Fotos online  

Wanderweg Regen - Burg Weißenstein "Auf den Spuren der Fuhrleute und Salzhändler"

Burg Weißenstein:

 
 
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Ausgangsort: Stadtplatz Info-Punkt
Ziel: Stadtplatz Info-Punkt
Über / Strecke: Rundwanderweg
Schwierigkeit:  
Länge: 10 km
Dauer: ca. 4 Std.
Untergrund: geteert, Schotter
Höhenmeter: 524m - 723m
Sonstiges: k.A.

Beschreibung:

Vom Stadtplatz aus gehen Sie Richtung Ludwigsbrücke bis zum Denkmal des Brückenheiligen Johannes von Nepomuk. Hier biegen Sie links ab in den 1992 eröffneten Kurpark. Auf dem Skulpturenweg erreichen Sie in wenigen Minuten den Rodenstocksteg auf dem Sie zum gegenüberliegenden Regenufer gelangen. Rechts vom Steg weg folgen Sie dem Flusswanderweg (Markierung: Blaue Wellen auf weißem Grund) bis zum Regener See. Auf der Heubrücke wird der See und gleich anschließend die B 11 überquert, um den Wanderweg Nr. 5 zu erreichen. Dieser Weg führt Sie über Pfistermühle, Kreuzerhof und Poschetsried bis nach Weißenstein. Dort angekommen, können Sie die Dorfkappelle mit einer eindrucksvollen Totenbrettergruppe und den Gläsernen Wald besichtigen, den vor 900 Jahren auf einem Quarzriff (Großer Pfahl genannt) erbauten Burgturm besteigen, den Burglehrpfad besehen, das Dichter-Freigrab und das Fressende Haus (so genannt nach dem Roman "Das fressende Haus" von Siegfried von Vegesack) besuchen. Nach einer gemütlichen Einkehr erreichen Sie in etwa 45 Minuten auf dem Wanderweg Nr. 5 über die Schützenhöhe (von dort schönster Blick auf die Kreisstadt Regen) wieder den Ausgangspunkt.

Burgdaten:
Die Burgruine Weißenstein mit ihrer exponierten Lage auf einer der höchsten Erhebungen des Pfahls zählt zu den bedeutendsten und größten Burganlagen des Bayerischen Waldes. Die Burg wurde etwa in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts an zentraler Stelle am Handelsweg von der Donau nach Böhmen von den Grafen von Bogen als Ministerialsitz errichtet. 1242 kam die Burg mit dem Aussterben der Grafen von Bogen in den Besitz der bayerischen Herzöge. Die erste urkundliche Erwähnung des "castrum Weizzenstain" stammt aus dem Jahr 1244. Weißenstein ist eine hoch- und spätmittelalterliche "Höhenburg"-Anlage. Der Burgtypus entspricht einer sogenannten Axialanlage mit Frontturm im Nordwesten. Die axiale Aneinanderreihung der Gebäude resultiert aus dem reduzierten Platzangebot auf dem schmalen Felsenriff.

Bilder:

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